Angelo on Earth
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Mindset·20. Juni 2026·2 Min. Lesezeit

Warum ich jeden Tag ein Video aufnehme

Ein Videotagebuch für mich selbst. Über das unbeholfene Anfangen, einen viralen Blechkuchen und die erste Woche Disziplin.

Ich mache das vor allem für mich. Ich will mich vom Anfang dieser Reise an selbst begleiten, mit Höhen und Tiefen und allem, was dazugehört.

Am Anfang war es ungewohnt. Sich selbst auf dem Bildschirm zu sehen, die Videos zu schneiden, das fühlte sich unbeholfen an und gleichzeitig spannend. Die größere Frage war eine andere. Was passiert eigentlich damit? Schaut das überhaupt jemand? Interessiert es irgendwen, was ich hier tue?

Das Schwierigste ist übrigens nicht die Kamera. Es ist, beim Spaziergang gleichzeitig den Hund zu managen und aufzunehmen. Das ist jeden Tag aufs Neue eine kleine Komödie.

Der Tag, der mich überrascht hat

Gestern ist etwas passiert, womit ich nicht gerechnet hatte. Ein Video, in dem es eigentlich nur um einen Blechkuchen ging, ist plötzlich durch die Decke gegangen. Sonst komme ich im Schnitt auf etwa 1.000 Aufrufe pro Video. Dieses eine liegt inzwischen bei über 20.000, über YouTube und Instagram zusammen.

Für einen kleinen, neuen Kanal wie meinen ist das viel. Und ehrlich gesagt habe ich nicht den blassesten Schimmer, warum ausgerechnet dieses Video. Vielleicht ist genau das die Lektion. Man weiß vorher nie, was zündet. Man kann nur weitermachen.

Was sich verändert hat

Nach der ersten Woche merke ich schon etwas. Ich bin klarer im Kopf. Ich bin diszipliniert genug, die Videos wirklich jeden Tag zu machen. Und vor allem macht es mir Spaß, dranzubleiben, auch als der erste Schwung vorbei war.

Vielleicht finde ich die Videos in einem Jahr furchtbar. Aber dann sehe ich wenigstens, wie ich angefangen habe.

Mehr muss es gar nicht sein.

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