Angelo on Earth
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Mindset·20. Juni 2026·2 Min. Lesezeit

Der erste kleine Schritt

Kein großer Knall. Ein Spaziergang mit dem Hund und ein selbstgebautes Programm, das zeigt, was mein Alltag wirklich kostet.

Mein erster Schritt kam am Abend nach diesem einen Gespräch, das in mir etwas verschoben hatte. Er war winzig. Ein Spaziergang mit meinem Hund.

Ich musste einfach raus. Der Kopf lief weiter, und beim Gehen, Runde um Runde, wurde es langsam ruhiger. Entschieden habe ich an dem Abend nichts. Aber ich habe zum ersten Mal aufgehört, die Frage nur zu denken, und etwas damit gemacht.

Zurück zu Hause habe ich mir ein kleines Programm gebaut. Keine fertige App, nichts Schickes, nur ein Werkzeug für eine einzige Frage. Was kostet eigentlich mein ganz normaler Alltag?

Ich habe die Zahlen meines täglichen Lebens eingetragen, Monat für Monat, alles was läuft, ob ich darüber nachdenke oder nicht. Und dann stand da eine Summe, die ich so noch nie schwarz auf weiß gesehen hatte. Sie war niedriger, als ich immer angenommen hatte.

Solange es nur ein Wunsch war, kostete es nichts. In dem Moment, in dem ich Zahlen danebenschrieb, wurde daraus ein Plan.

Warum das gereicht hat

Ein Spaziergang und eine Tabelle klingen lächerlich klein, wenn die Gedanken so groß sind. Aber genau das war der Punkt. Sie haben mich nicht überfordert. Sie haben mich in Bewegung gebracht, und das war mehr, als ich seit langem hatte.

Aus diesem ersten Schritt ist später mein tägliches Videotagebuch geworden. Aber das ist eine andere Geschichte.

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